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Pfingstrose Artikel
| Pfingstrose
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Blüten der Pfingstrose (Paeonia officinalis)
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| Systematik
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Die Pfingstrose (Paeonia officinalis), auch Bauernpfingstrose, ist eine Staude aus der Gattung der Pfingstrosen (Paeonia) und der Familie der Pfingstrosengewächse (Paeoniaceae). Ihre Lateinische Nennung leitet sich von Paieon ab, einem der ältesten Heilgötter des antiken Griechenlands. Paieon heilte den von Herakles verwundeten Hades, den Gott der Unterwelt, mit Päonienwurzeln.
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Die Staude wird ungefähr 30-100 cm hoch. Die Blüten sind rot und ungefähr 7-13 cm groß mit 5-10 eiförmigen Kronblättern. Die Pfingstrose besitzt zahlreiche gelbe Staublätter, die an ihrer Basis zu einem fleischigen Ring verwachsen, der Nektar absondert (im Unterschied zu den Hahnenfußgewächsen)
Buch-Tipp: Prachtvolle Päonien Die Beschreibung für das Buch " Prachtvolle Päonien" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. |
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Die eigentliche Heimat sind die Südalpen (selten!) und Apennin. Heutzutage in Südeuropa von Portugal bis Albanien und Kleinasien verbreitet.
Als Standort werden steinige kalkhaltige Böden, Felshänge und Gebüsche bis in eine Höhe von 1.700 m bevorzugt.
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Mit 3,6 Millionen besitzt die Pfingsrose die höchste bekannte Pollenzahl je Blüte.
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Schon Theophrast, Plinius und Dioskurides vertrauten auf die medizinische Wirkung der Pfingstrose. Wie viele andere Heilkräuter wurden Päonien in dem Mittelalter in den Klostergärten kultiviert. Von hier aus gelangten sie auch in die Bauerngärten. Heute werden das Rhizom, die Samen und vor allem die Blütenblätter der Pfingstrose gegen Gicht eingesetzt, daher auch die Nennung Gichtrose. Theophrast hat übrigens empfohlen, die heilkräftigen Früchte der weißen Pfingstrose bei Nacht zu sammeln. Bei Tage könnte man vom Specht gesehen werden und das Augenlicht verlieren.
Bis in das 19 Jahrhundert hinein wurde die Pfingstrose als Mittel gegen Epilepsie eingesetzt.
Die Samen der Pfingstrosen wurden auf Ketten aufgereiht und zahnenden Kleinkindern zu dem Kauen gegeben. In Bayern nannte man die Samen darum auch Appoloniakörner – zu Ehren der Heiligen Appolonia , der Patronin der Zahnleidenden.
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Die Pfingstrose ist auch eine beliebte Gartenpflanze.
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